Typische Krankheitsbilder bei der Katze
Beispiele
TR (tooth resorption - früher FORL) ist die häufigste Zahnerkrankung der Katze
Kontakt: email.: biberauer@zahntierarzt.at     Tel.: +43 (0)7235 / 505 50 TR FORL Caninus Katze TR FORL Katze Zahnröntgen TR FORL Katze Röntgen TR OK Katze
Die Zahnlöcher der Katze werden durch Resorptionen verursacht („TR“ Resorptionsläsionen oder FORL- Feline Odontoclastic Resorptive Lesion) und treten je nach untersuchter Population bei 30-75% der Katzen ab etwa 1 Jahr auf. Die genaue Ursache der Zahnhalsresorption ist weitgehend unbekannt, aber Zahnfleischentzündung und Veranlagung spielen die Hauptrolle, der Einfluss von Futter ist umstritten. Dokumentiert ist die Erkrankung seit den 1920er Jahren, tat aber auch schon früher auf. Diese Läsionen, die sichtbar vor allem die Zahnhälse auflösen, sind meist sehr schmerzhaft und führen ohne Behandlung oft zum Abbrechen der Zähne. Dabei können natürlich Wurzelreste im Kiefer bleiben, die wiederum häufig neue Probleme verursachen. Wichtig ist bei FORL jedenfalls eine genaue Diagnose durch intraorale Zahnröntgen, da viele beginnende Läsionen nur an der Zahnwurzel sichtbar sind. Aber Dental-Röntgen eröffnet auch eine neue Therapie bei FORL. Bei einer im Dental-Röntgen erkennbaren Wurzelpathologie vom sogenannten Typ 2 ohne Entzündungszeichen kann bei FORL/TR eine neue Form der Therapie angewendet werden: "Kronenamputation mit beabsichtigtem belassen der Restwurzel" Dabei wird nach Präparation eines Zahnfleischlappens die Krone mit einem Bohrer in der Turbine abgetrennt und der Lappen über der Wunde verschlossen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die oft schwierige Extraktion von Katzenzähnen, vor allem jener mit Wurzeln vom Typ 2, umgangen werden kann. Zahnröntgen ist aber unverzichtbare Voraussetzung!
Typische Krankheitsbilder bei der Katze
Beispiele
FORL (”Zahnlöcher”) oder TR (tooth resorption) ist die häufigste Zahnerkrankung der Katze
TR FORL Caninus Katze TR FORL Katze Zahnröntgen TR FORL Katze Röntgen TR OK Katze
Die Zahnlöcher der Katze werden durch Resorptionen verursacht (FORL- Feline Odontoclastic Resorptive Lesion oder neuerdings vermehrt „TR“) und treten je nach untersuchter Population bei 30-75% der Katzen ab etwa 1 Jahr auf. Die genaue Ursache der Zahnhalsresorption ist weitgehend unbekannt, aber Zahnfleischentzündung und Veranlagung spielen die Hauptrolle, der Einfluss von Futter ist umstritten. Dokumentiert ist die Erkrankung seit den 1920er Jahren, tat aber auch schon früher auf. Diese Läsionen, die sichtbar vor allem die Zahnhälse auflösen, sind meist sehr schmerzhaft und führen ohne Behandlung oft zum Abbrechen der Zähne. Dabei können natürlich Wurzelreste im Kiefer bleiben, die wiederum häufig neue Probleme verursachen. Wichtig ist bei FORL jedenfalls eine genaue Diagnose durch intraorale Zahnröntgen, da viele beginnende Läsionen nur an der Zahnwurzel sichtbar sind. Aber Dental-Röntgen eröffnet auch eine neue Therapie bei FORL. Bei einer im Dental-Röntgen erkennbaren Wurzelpathologie vom sogenannten Typ 2 ohne Entzündungszeichen kann bei FORL/TR eine neue Form der Therapie angewendet werden: "Kronenamputation mit beabsichtigtem belassen der Restwurzel" Dabei wird nach Präparation eines Zahnfleischlappens die Krone mit einem Bohrer in der Turbine abgetrennt und der Lappen über der Wunde verschlossen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die oft schwierige Extraktion von Katzenzähnen, vor allem jener mit Wurzeln vom Typ 2, umgangen werden kann. Zahnröntgen ist aber unverzichtbare Voraussetzung!
email.: biberauer@zahntierarzt.at   Tel.: +43 (0)7235 / 505 50